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Amerika
Zeit für besondere Hotels
Hotelbericht

Malibu, Hotel Malibu Beach Inn

Malibu – a way of life

Wenn wir nach Südkalifornien fliegen, ist Malibu für uns der Ort zum Ankommen, zum Runterkommen und zum Einstimmen auf die Zeit hier. Wegen der Natur, der Weite, der Nähe zum Meer. Wegen der Ruhe und des Gefühls von Freiheit. Und wegen dieser Entspanntheit, die ohne Tam-Tam auskommt.


Man ist nur gut eine Stunde von Los Angeles entfernt, und trotzdem fühlt es sich an wie eine andere Welt. Keine Promenade, keine Hotelmeile, kein touristisches Zentrum. Dafür Küste, Hills, Abstand und viel Lässigkeit.

Wir laufen am Strand entlang, vorbei an Häusern, die Millionen kosten, und merken es kaum. Keine Zäune. Keine Show. Vielleicht ist es genau diese Selbstverständlichkeit, die Malibu ausmacht.

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Lage am Carbon Beach: Direkt über dem Pazifik

Wir checken im Malibu Beach Inn ein, direkt am Carbon Beach, auch „Billionaires Beach“ genannt, einem der exklusivsten Strandabschnitte der USA. Und gleichzeitig einem der unauffälligsten. Entlang des Pacific Coast Highway reihen sich die Strandhäuser aneinander. Keine riesigen Tore, keine sichtbare Security, keine Inszenierung. Am Strand führen schmale Holztreppen von den Häusern in den Sand.

Und direkt daneben unser Hotel. Vom Zimmer aus sehen wir nichts als das Blau des Pazifiks. Wir hören die Wellen. Tag und Nacht. Ohne Straße dazwischen, ohne Abstand zum Meer.

Malibu Beach Inn: Ankommen, Service und Atmosphäre

Schon bei der Ankunft fühlt sich alles unkompliziert an. Einchecken, Schlüssel, Zimmer. Wir sind angekommen. Die Rezeption ist klein, alles wirkt persönlich und vertraut. Nach kurzer Zeit kennt man unsere Namen und weiß, wie wir unseren Kaffee trinken. Der Service ist subtil aufmerksam. Wenn wir etwas brauchen, ist jemand da. Wenn nicht, lässt man uns einfach.


Viele Gäste kommen seit Jahren wieder, und man merkt schnell, wie ungezwungen hier miteinander umgegangen wird. Wir gehen ins Zimmer, in den Carbon Beach Club, das Restaurant des Hotels, oder einfach zum Strand. Und kommen zurück, wenn wir möchten. Ohne gefragt zu werden, ob wir Hausgäste sind.

Unser Zimmer im Malibu Beach Inn: Balkon über der Brandung

Unser Zimmer liegt direkt über dem Meer. Es ist nicht groß, auch das Bad nicht, aber beides ist bis ins Detail durchdacht. Breite Fensterfront, helle Hölzer, ein bequemes Sofa, ein Gaskamin für kühlere Winterabende, ein Bett mit Blick auf den Horizont. Davor der Balkon mit Platz für zwei Stühle und einen kleinen Tisch.

Auf dem Sideboard stehen Wasser und eine Kaffeemaschine. Die Minibar ist besonders sortiert, in einem kleinen Weinschrank liegen ausgewählte kalifornische Tropfen. Alles wirkt stimmig.

Im Bad gibt es viel Licht, schwere Handtücher und hochwertige Pflegeprodukte. Es geht nicht um Quadratmeter, sondern um Qualität.

Wenn wir morgens die Augen öffnen, sehen wir zuerst Wasser und Himmel.

Morgens am Strand: Joggen, Meer und Stille

Durch den Jetlag sind wir früh wach, noch bevor die Sonne aufgeht und sich das Licht im Zimmer verändert, erst kühl, dann wärmer, dann fast golden.

Wir beobachten dieses Naturschauspiel mit einem Kaffee auf dem Balkon. Nebenan sitzt ein Pelikan auf dem Geländer, als wäre es das Normalste der Welt.

Unten am Strand ist es still, zwei Surfer tragen ihre Bretter ins Wasser, ein Seehund taucht kurz auf und verschwindet wieder.

Begleitet vom Wellenrauschen joggen wir im Sand am Wasser entlang, der Küstenabschnitt ist zu dieser Zeit fast menschenleer, vor uns Los Angeles im Dunst.

Carbon Beach Club: Frühstück, Lunch und Dinner mit Meerblick

Das Frühstück erwartet uns auf der Terrasse des Carbon Beach Club mit Blick auf den Pazifik. Omelett, Eggs Benedict, Pancakes, Avocado Toast, Obst und Joghurt, alles frisch – und für mich die besten Blaubeeren überhaupt.

Während wir essen, schauen wir aufs glitzernde Meer. Nebenan hört man leise Gespräche, meist Englisch, manchmal Französisch, gelegentlich Deutsch.

Mittags sitzen hier Gäste in Badehosen neben Menschen in Leinenjacken.

Man grüßt sich. Man nickt sich zu. Man lässt sich in Ruhe. Manche Gäste kommen mit Chauffeur. Andere mit Surfbrett. Beides ist ok.

Reichtum ist da. Aber er wird nicht ausgestellt.

Abends trinken Paare Wein und essen frischen Fisch und Meeresfrüchte, dazu gibt es saisonales Marktgemüse.

Die Locals treffen sich auf der Terrasse gerne zum Sonntagsbrunch. Einmal erkennen wir Sting und Trudie Styler in einer kleinen Runde, niemand reagiert, niemand zückt sein Handy. So ist Malibu.

Unterwegs in Malibu und Umgebung

Tagsüber gehört für mich ein Abstecher zum Malibu Country Mart einfach dazu. Kein klassisches Shoppingcenter, eher ein entspannter Treffpunkt mit Boutiquen, Cafés und Brands, die man nicht überall findet. Wir schlendern, trinken einen Espresso, und ich kaufe leider mehr als geplant.

Direkt hinter dem Ort beginnen die Malibu Hills. Wanderwege führen durch Canyons mit weiten Blicken über Küste und Land. Hier oben liegt auch die Saddle Peak Lodge, ein rustikales Restaurant im Wald, das wir über kurvige Straßen und kleine Umwege erreichen. Viel Holz, Kaminfeuer, eine Karte mit Wildgerichten und deftiger Küche. Ein Ort mit Geschichte und hohem kulinarischem Anspruch.

Wer zwischendurch ein bisschen LA-Vibes sucht, geht zum Nobu Malibu, nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt, direkt am Carbon Beach. Das Gebäude mit seiner reduzierten Holzarchitektur wirkt zurückhaltend, die Küche ist japanisch-peruanisch, das Publikum international. Viele Prominente, und trotzdem unaufgeregt.

All das gehört zu Malibu: Die Auswahl und die Selbstverständlichkeit, mit der man zwischen Meer, Wald, Ruhe, Starbucks und Signature Restaurants wechselt.


Am Abreisetag fahren wir zum Getty Center, einem Museums- und Kulturcampus auf dem Weg nach Los Angeles. Wie immer haben wir zu wenig Zeit für das weitläufige Areal mit seinen Galerien, Gärten, Terrassen und Blicken über die Stadt. Noch ein Grund, wiederzukommen.

Warum das Malibu Beach Inn so gut zu Malibu passt

Malibu ist ein Ort, an dem vieles gleichzeitig möglich ist: Rückzug und Offenheit, Nähe und Abstand, Luxus und Einfachheit.

Das Malibu Beach Inn vereint, was Malibu so besonders macht. Sei es die Lage direkt am Meer, die überschaubare Größe, die entspannte, natürliche Atmosphäre ohne viel Getue oder die persönliche, unaufdringliche Form von Gastfreundschaft.

Für Menschen, die Ruhe nicht mit Langeweile verwechseln und genau das suchen.

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