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Hotelbericht

Sölden, Tirol, Hotel Das Central

Glücksgefühle und Gourmet-Genuss mit Gipfelblick

Wer hoch hinaus will, hat’s im Ötztal leicht. Gletscher und 3.000er Gipfel liegen hier in geradezu greifbarer Nähe. Einen Logenplatz mit Bestblick auf diese Bergwelt bekommt der Gast von einem Hotel geboten, das wesentlich mehr zu bieten hat als die zentrale Lage im Ortskern von Sölden, dem beliebten Tiroler Urlaubsort.

Nomen ist Omen: Das Central liegt mittendrin und ist dennoch eine Ruhe-Oase ganz besonderer Art. Bereits vor mehr als 50 Jahren machte es Furore als einziges 5-Sterne-Haus am Ort.

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Heute punktet es vor allem mit einer höchst gelungenen Mischung aus Tradition und Innovation. 

Nachhaltige Auszeit im neuen Summit Spa 

Ein kurzer Moment wird zur lang andauernden Erinnerung: Ich liege im Rooftop-Pool des Hotels, schaue auf die imposante Bergwelt, spüre ganz viel Naturnähe, größtmögliches Wohlbefinden und einen Hauch von Unendlichkeit. Und, ehrlich gesagt, hätte ich dieses Glücksgefühl ausgerechnet hier mitten in Sölden nicht so intensiv erwartet.


Die Ruhe, die mich umfängt, die köstliche Virgin Caipirinha auf der Terrasse mit Blick auf Berggipfel, die zum Greifen nah erscheinen – hier oben im neuen Summit Spa wird der Urlaubstrubel des lebhaften Sommer- und Wintersportortes völlig ausgeblendet und erscheint meilenweit entfernt: Ich erlebe es als ein Geschenk, das Urlaub im wahrsten Sinne des Wortes zur Auszeit werden lässt.

Das Central – ein Familienhotel mit starken Wurzeln und neuen Ideen 

„Altes bewahren, Neues umarmen“, so beschreibt die sympathische Chefin Angelika Falkner den aktuellen Sprung ihres familiengeführten Traditionshotels in eine neue Ära.


Nach über fünf Jahrzehnten, in denen sie und ihre Familie mit dem Central in Sölden Akzente gesetzt hatten. Darauf hätte man sich ausruhen können. Doch Frau Falkner wollte etwas Neues und hat einen großen Schritt gewagt, „weil man mit kleinen Schritten nicht weiterkommt“, wie sie sagt.


Angefangen mit einem Aufbau, der der Vision vom Rooftop-Spa genügend Raum bietet und dem Familienhotel quasi die Krone aufsetzt: Mit einem 17 Meter langen Infinity Pool, Summit Spa Bistro und 220 qm Sonnenterrasse, Relaxliegen, Panoramasaunen sowie neuen Massage- und Kosmetikräumen. Mit der südkoreanischen Spa Managerin Heesun, die die Gäste mit Wissen und Herzlichkeit begeistert und sie mit innovativen Behandlungen, wie beispielsweise dem Summit Facial Excellence, bei der Goldfäden von Hand in die Haut eingearbeitet werden, verwöhnt. 


Dazu kommen hinter den Kulissen ein innovatives, umweltfreundliches Konzept mit Wärmepumpen und Photovoltaikanlage und – für alle Gäste sichtbar – neu gesetzte Architektur-Akzente in der Living Lounge, in frisch renovierten Zimmern und großzügig geschnittenen Wellness Suiten, aus denen der Gast von der eigenen Sauna, vom Daybed und von der Terrasse aus die Berggipfel bestaunen kann.

Der General Manager kennt das Hotel seit seiner Kindheit 

Trotz aller Innovationen bleibt Das Central seinen Wurzeln verbunden – auch bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. So ist Michael Waschl, dessen Eltern lange als Direktionsehepaar das Hotel geleitet haben, heute selbst General Manager. Quasi im Hotel groß geworden, ist er vielen Stammgästen als ‚alter Hase‘ vertraut, obwohl er selbst noch ein relativ junger Mann ist.


Nach seiner Hotelausbildung mit Stationen in New York, Kanada, London und auf den Seychellen, zog es ihn unweigerlich zurück nach Sölden, wo er seit 2009 den Geist des Hauses mitprägt und freimütig gesteht: „Das Central ist mein Lebensmittelpunkt“. Das Gastgeber Gen wurde ihm auf jeden Fall mit in die Wiege gelegt: Er begrüßt mich so herzlich wie ein Hausherr seine Freunde.

James Bond Kulisse und ein Pinot Noir, der auf 3.000 Meter Höhe reift 

Apropos Gastgeber Gen, auch Projekte wie das außergewöhnliche Restaurant ice Q, das zum Hotel gehört, hat Michael Waschl mit entwickelt. Der verglaste Kubus, einst Drehort für den James Bond Film ‚Spectre‘, liegt direkt neben der Erlebniswelt „007 Elements“ auf 3.048 Meter Höhe auf dem Gaislachkogl und beherbergt das mit 2 Hauben höchstgelegene Gourmet Restaurant Österreichs.


Hier reift in Barriquefässern der Pino 3000, ein Pinot Noir, dessen Reben von drei verschiedenen Winzern in Österreich, Deutschland und Italien angebaut werden. In kleiner, limitierter Auflage wird der Drei Länder Cuvee auf rund 2.000 Flaschen abgefüllt und erhält durchweg hohe Auszeichnungen. 


Dass sich die Familie Falkner und natürlich auch Michael Waschl leidenschaftlich für Wein begeistern, beweist auch der Weinkeller im Hotel: Über 30.000 Flaschen, rund 600 Positionen, werden hier seit 1988 von Maitre d’Hotel Michael Sperdin liebevoll betreut – unterstützt von der 27-jährigen Sommeliere Louise-Anne Ruhlmann. Kenner wissen um die Schätze und zahlen für Raritäten und Sammlerstücke bis zu 18.000 Euro für eine Flasche.

Regionale Haubenküche auf höchstem Niveau 

Dass zu derartig hochklassigen Tropfen auch ein angemessenes Gourmet Menü gehört, versteht sich fast wie von selbst. Die Ötztaler Stube unter der Leitung von Küchenchef Michael Kofler, der wie viele andere vom Team schon über ein Jahrzehnt zur Central Familie gehört, ist seit 30 Jahren konstant Hauben prämiert und das einzige 3 Hauben Restaurant in Sölden, im Übrigen mit 5-Sterne-Service! Wichtig sind dem Chef de Cuisine bei seinen kulinarischen Meisterwerken, dass sie „das Beste aus der Region und die Liebe zur Heimat widerspiegeln“.


Selten habe ich bei einem Degustationsmenü (es gibt auch eine hervorragende vegetarische Variante des 6-Gang-Menüs) so viel Regionalität auf höchstem Niveau auf dem Gaumen gespürt und dabei so viel Spaß an der Präsentation gehabt. Das gilt für das Sölder Almschwein mit Sellerie, Rübe und Speck ebenso wie für die Längenfelder Lachsforelle mit Rettich und Granten, den Sölder Damhirsch mit Kürbis und schwarzen Trüffeln, das Tiroler Grauvieh & Wagyu mit Rösteräpfel und den Pecorino Genussbunker zum Abschluss, dazu Zusatz-Überraschungen wie Amuse-Gueule und ein neu kreiertes Dessert mit Bier – alles kredenzt im Ambiente einer alten Zirbenstube, in der Tradition und kulinarische Innovation optimal vereint sind. 


Zurück in unserer Wellness Suite mit freistehender Badewanne und eigener Sauna mit Infrarot lassen wir den Tag im Relaxbereich mit Panoramafenster ausklingen und planen unsere nächsten Highlights: eine Bergwanderung mit anschließender Spa-Behandlung ‚Central meets Continental‘ mit balinesischer Massage, koreanischer Gesichtsbehandlung und Tiroler Zirben-Vital Massage, ein Mittagessen im ice Q inklusive Besuch der James Bond Erlebniswelt – und natürlich: Vom Rooftop-Pool aus auf die Gipfel schauen, die Ruhe auskosten und den Cocktail Central Sour Pino 3000 probieren. Besser geht’s nicht …

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